Lab-Grown vs. Naturdiamanten: Was ist die richtige Wahl für euch?
Wenn es um den Verlobungsring oder ein besonderes Geschenk geht, steht eine Frage heute mehr denn je im Raum: Soll es ein klassischer Minendiamant sein oder ein Diamant aus dem Labor? Bei Juwelier Dieterle erleben wir täglich, dass hier viel Erklärungsbedarf besteht.
In diesem Artikel klären wir die wichtigsten Fakten, räumen mit Mythen auf und helfen euch, den perfekten Stein für eure Ansprüche zu finden.
Was ist eigentlich ein Lab-Grown Diamond?
Zuerst das Wichtigste: Ein Lab-Grown Diamond ist ein echter Diamant. Er ist kein Ersatz wie Zirkonia oder Moissanit. Chemisch, physikalisch und optisch ist er identisch mit einem Diamanten, der in der Erde gewachsen ist. Er besteht zu 100 % aus Kohlenstoff und besitzt dieselbe legendäre Härte (10 auf der Mohs-Skala) und Brillanz.
Der einzige Unterschied ist der Ursprung: Während Naturdiamanten über Jahrmillionen unter gewaltigem Druck im Erdinneren entstanden sind, werden Labor-Diamanten in modernen Hochtechnologie-Anlagen innerhalb weniger Wochen „gezüchtet“.
Der direkte Vergleich: Vor- und Nachteile
1. Preis und Größe
Dies ist das schlagkräftigste Argument für Labor-Diamanten. Da die Lieferkette kürzer ist und der Abbauprozess wegfällt, sind Lab-Grown Diamonds bei gleicher Qualität oft 40 % bis 60 % günstiger als Naturdiamanten.
Euer Vorteil: Für das gleiche Budget bekommt ihr bei uns in Regensburg einen deutlich größeren oder reineren Stein.
2. Ethik und Nachhaltigkeit
Viele Paare legen heute Wert auf einen „grünen“ Fingerabdruck.
Lab-Grown: Verursacht keine großflächigen Minen-Ausgrabungen. Wenn die Labore mit erneuerbaren Energien betrieben werden, ist die CO₂-Bilanz hervorragend.
Natur: Hier achten wir bei Juwelier Dieterle streng auf den Kimberley-Prozess, um sicherzustellen, dass keine Konfliktdiamanten in unser Sortiment gelangen. Ein Naturstein ist jedoch immer ein endliches Gut der Erde.
3. Wert und Seltenheit
Hier punktet der Naturdiamant.
Natur: Ein Naturdiamant behält aufgrund seiner Seltenheit und des begrenzten Vorkommens einen höheren Wiederverkaufswert. Er gilt als „echte“ Wertanlage und Wunder der Natur.
Lab-Grown: Da die Produktionskapazitäten technisch gesteigert werden können, ist hier nicht mit einer extremen Wertsteigerung zu rechnen. Er ist ein Luxusprodukt für den Moment und die tägliche Freude, weniger eine Geldanlage.
Welcher Typ seid ihr? Eine kleine Entscheidungshilfe
Wählt einen Naturdiamanten, wenn…
…euch der Gedanke fasziniert, ein Stück Erdgeschichte zu tragen, das Milliarden Jahre alt ist.
…euch der traditionelle Werterhalt und die absolute Einzigartigkeit wichtig sind.
…das Budget eine untergeordnete Rolle gegenüber der Symbolik spielt.
Wählt einen Lab-Grown Diamanten, wenn…
…ihr ein modernes Statement für Nachhaltigkeit setzen wollt.
…ihr bei eurem Verlobungsring keine Kompromisse bei der Größe oder Reinheit machen möchtet.
…ihr die gleiche Optik und Härte eines Diamanten zum attraktiveren Preis sucht.
Fazit: Bei Juwelier Dieterle habt ihr die Wahl
Es gibt kein „Richtig“ oder „Falsch“. Ob Naturwunder oder technologisches Meisterwerk – am Ende zählt das Gefühl, das der Stein bei euch auslöst.
In unserem Geschäft in der Regensburger Altstadt zeigen wir euch gerne beide Varianten im direkten Vergleich unter der Lupe. Ihr werdet sehen: Mit bloßem Auge ist kein Unterschied feststellbar – beide strahlen gleichermaßen für eure gemeinsame Zukunft.
Habt ihr Fragen zu Lab-Grown Diamonds? Kommt vorbei oder vereinbart einen Beratungstermin!